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Über das Handbuch der Ulmengewächse

Auf diesen Seiten präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die Familie der Ulmengewächse.

Die Ulmengewächse (Ulmaceae) umfassen sieben Gattungen mit rund 60 bis 70 Arten, die in den tropischen, subtropischen und vor allem in den gemäßigten Zonen der Erde weit verbreitet sind.

Langfristig sollen hier im Handbuch der Ulmengewächse jede Gattung, Art, Varietät und jede Sorte mit einer eigenen Beschreibung vertreten sein. Bei der Vielzahl der Arten und Formen (manche Ulmenarten haben 20 und mehr Unterarten, Varietäten und Sorten) wird es eine Weile dauern, bis das Handbuch eine annähernde Vollständigkeit erreicht haben wird. Wir bitten um etwas Geduld, wenn Sie die von Ihnen gesuchte Art hier noch nicht finden.

Fragen, Anregungen und Kritik sind jederzeit willkommen.

Der Aufbau des Handbuchs der Ulmengewächse folgt der wissenschaftlichen Rangfolge: Familie (Ulmaceae, Ulmengewächse) – Gattung (z.B. Ulmus, Ulme) – Art (z. B. Ulmus glabra, Bergulme) – Unterart, Varietät oder Sorte (z. B. Ulmus glabra 'Camperdownii', Laubenulme). Auf jeder der Ebenen finden Sie eine Beschreibung, in der Spalte links daneben die dazu gehörigen, untergeordneten Einheiten. Von der Beschreibung der Gattung Ulmus kommen Sie so zu den Arten und von dort zu den Unterarten und Sorten.

Die Ulmengewächse sind eine von Natur aus vielfältige Familie, die Wissenschaft hat allerdings erheblich dazu beigetragen, die Unübersichtlichkeit zu vergrößern. Bis heute gibt es sehr unterschiedlichen Auffassungen, wie viele Arten zu den eigentlichen Ulmen (Gattung Ulmus) gehören. In Großbritannien etwa schwankt die Zahl zwischen zwei und zwanzig. Das hängt davon ab, welcher beobachtbaren Einheit (in der wissenschaftlichen Sprache "Taxon" oder "Sippe") man den Rang einer Art geben möchte. Umgekehrt kann ein und dieselbe Art unter einem Dutzend unterschiedlicher Namen beschrieben worden sein.

Das Handbuch der Ulmengewächse versucht hierzu eine neutrale Position einzunehmen. Es folgt der Systematik, die sich seit dem Ulmenkongress in Chicago 1998 mehr oder weniger durchgesetzt hat. Gültige und ungültige Synonyme werden nur angegeben, soweit sie in der neueren Literatur noch verwendet werden.

In jüngster Zeit hat sich durchgesetzt, die Familie der Ulmengewächse stark zu verkleinern. Vor allem die Zürgelbäume (Gattung Celtis), die früher zu den Ulmengewächsen gestellt wurden, finden sich jetzt in der Verwandtschaft der Hanfgewächse.

Das Handbuch der Ulmengewächse verwendet in erster Linie die wissenschaftlichen Namen, da die deutschen Namen oftmals zu verwirrend sind – und für viele tropische Arten gibt es keine deutschen Namen. Über kurz oder lang soll auch eine Suchfunktion eingerichtet werden, mit der Sie eine bestimmte Art oder Sorte suchen können, ohne dass Sie etwas über deren systematische Stellung wissen müssen. Soweit sind wir noch nicht. Um die Orientierung zu erleichtern, bieten wir Ihnen unter dem Stichwort "Verzeichnis" einen Überblick über die Systematik der Ulmengewächse an, geordnet nach den wissenschaftlichen Namen. Außerdem gibt es eine zweite Liste, in der Sie nach deutschen Namen suchen können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Arbeit mit dem Handbuch der Ulmengewächse.